MULTIPLE MIND Konzept


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1.  MULTIPLE MIND - Was ist das ?!
2.  MULTIPLE MIND - der Anfang
3.  UNTERRICHT
4.  Koordinations- & Rhythmustraining
5.  Kommunikation mit den anderen Mitspielern Emotionen ausprobieren, zulassen & ertragen
6.  Frustration und Motivation
7.  Gesang und Stimmtraining / Instrument Erfahrungen
8.  Computer & Studio - Video & Sound am PC
9.  Vermittlung von technischem Know How im Musik/Stagebereich und Multimedia PC-Musik & Sequenzer Bereich
10. Musik
11. Multimedia
12. Bandprojekte
13. Wer macht Das ?




1.  MULTIPLE MIND - Was ist das ?!



Wörtlich übersetzen könnte man MULTIPLE MIND am besten mit
"vielfältiger Geist", mehrfache Begabungen , zulassen & ausprobieren.
Wie auch immer man es übersetzen mag:


Inhaltlich werden Erfahrungen mit Musik, Instrumenten, dem Multimedia - PC sowie Foto, Video, und Audioanwendungen gesammelt. Durch den direkten Kontakt, ohne "schulischen Druck", stehen Kreativitätsförderung, Motivationstraining, gruppendynamische Prozesse, Frustrationstoleranz und der teamorientierte Umgang mit den „ausgelösten“ vielfältigen Emotionen im Vordergrund.

MULTIPLE MIND wurde im Jahr 2004 von Michael Siebert gegründet und dient dazu, nicht nur jungen Menschen den Zugang zu den "neuen Medien" näherzubringen, zu lernen und zu begleiten. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Jugendhilfeeinrichtung wagte der Gründer den Sprung in die Selbstständigkeit und arbeitet seitdem als freier Multimediaproduzent. Durch die berufliche Vorgeschichte wurde MULTIPLE MIND sozusagen als Verschmelzung von pädagogischen Anspruch und medialer Kreativität ins Leben gerufen.

In einem professionell ausgestatteten Musik & Multimediastudio entstehen so Musik, Videos, CD´s, DVD, Hörspiele, Texte, Bilder und jede Menge an gruppendynamischen Prozessen, deren Basis die Selbstfindung im kreativen Schaffen ist.

Musik & Multimedia hat immer mit Emotionen zu tun !

Sie sind es, die uns den Zugang zur Musik und deren "Auswirkungen" erleben lassen.
Dur und Moll seien da nur als Fixpunkte erwähnt, wie Musik unser (Gefühls)leben beeinflusst.

Diese Emotionen gilt es zu wecken und zu fördern, ohne primäres "mathematisches Notenlernen". Vorbehaltlos, frei und mit kindlicher/jugendlicher Neugier, Entdeckergeist und Spaß ohne Lerndruck in die Welt der Klänge, Töne, Bilder und Multimedia Technik einzutauchen, ermöglicht den Teilnehmern aus den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der „Neuen Medien“ individuelle Aspekte zu einem kreativen Prozess verschmelzen zu lassen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist auch das soziale Engagement. Wer eigene Ideen musisch, kreativ in diese Welt setzt hat auch ein Gespür dafür, was "ab geht" - nicht nur bei uns im kleinen Umfeld, sondern vielmehr auch im globalen Kontext.
Durch die Ehrenamtliche Mitarbeit im L.U.C.Y. Hilfswerk - Bildung für Kinder e.V. besteht eine enge Verbindung und viele Möglichkeiten die kreativen Ergebnisse für soziale Zwecke einzusetzen. So wurde zum Beispiel nach dem Tsunami für einen Schulneubau im Südindien eine CD in Eigenproduktion veröffentlicht, deren Erlös dem Projekt zu Gute kommt.



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2.  MULTIPLE MIND - der Anfang



Im November 2003 haben mein damals 6 jähriger Sohn Leo Eliah und ich uns von einem Bekannten ein Schlagzeug leihen können. Unser Traum - von einem Musikkeller, indem man alles an Instrumenten hat, was man für eine Band braucht, wurde somit realisiert. Nachdem aber das geliehene Schlagzeug verkauft werden sollte, haben wir uns ein Eigenes und Neues gekauft, da wir unseren Traum so leicht nicht platzen lassen wollten.
Dann hörten Leo´s Freunde und Schulkollegen von unserem Traum - und schwups, haben wir eine Musik & Multimediaschule gegründet .....

Jetzt, im Jahr 2012, sind über 25 Jungen und Mädchen sowie Erwachsene dabei, in die Welt der selbst gemachten Töne, Klänge, Bilder und Geschichten einzutauchen, den Computer als kreatives Werkzeug zu benutzen und darüber hinaus vieles über Gemeinsamkeit, Spaß und Erfolgserlebnisse herauszufinden und auszuprobieren.
Wer bei MULTIPLE MIND Musik & Multimedia mitmacht, der braucht vor allen Dingen eines:

Mut - sich selber gegenüber aber auch den Anderen
Spaß - Weil man ohne Spaß nicht so richtig kreativ sein kann

Sinn und Zweck des MULTIPLE MIND Konzeptes ist nicht die Vermittlung von musikalisch – kreativen und medialen Einheiten nach dem „Notendruckkonzept“.
Ziel ist die Entdeckung der Eigenen Ideen und deren Umsetzung in musisch-kreative Prozesse, deren Endprodukte nicht reproduziert sind, sondern durch die individuellen Möglichkeiten selbst entwickelt wurden.

So, wie ein Kleinkind zunächst die Sprache lernt, und dann das schreiben, wird sich bei MULTIPLE MIND an das "lernen" von Instrumenten, Geräten und dem miteinander kommunizieren herangetastet. Dadurch erleben die Teilnehmer eine Form von „Selbsterfahrung durch selbermachen“, die im schulischen Lernbereich oftmals nicht zum Tragen kommen kann.

So einfach ist das....

Seit April 2005 ist das Konzept nicht zuletzt durch die angemieteten Räumlichkeiten im Berufsausbildungszentrum des Christophorus Jugendwerk Oberrimsingen in einer Form ausgebaut worden, das mittlerweile auch die Produktion von professionellen CDs mittels eines 32 Spur Digitalstudios möglich geworden ist.

Ein wesentlicher Bestandteil MULTIPLE MIND`s ist auch die Präsentation der kreativen Prozesse in Form von Auftritten und Live-Konzerten, bei denen das gemeinsam produzierte kreative Material der Öffentlichkeit präsentiert und gleichzeitig die „Hemmschwellen“ der Teilnehmer erfahren und ausprobiert werden können.

Es verlangt schon Mut und Selbstbewusstsein, als 6 jähriger vor 300 Menschen ein Mikrofon oder ein Instrument in die Hand zu nehmen und selbstkomponierte Songs zu singen und zu spielen….

Damit das Erfolgserlebnis nicht ausbleibt (Übung macht den Meister) findet in den MULTIPLE MIND Stunden, im Einzel und Gruppenunterricht eine individuelle aber teamorientierte Auseinandersetzung mit den „Begleiterscheinungen“ der kreativen Prozesse statt.

Frustration, Motivation, Kommunikation sind dabei ebenso wichtige Aspekte
wie die musikalische – medialen Erfahrungen.



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3.  UNTERRICHT

Einzelunterricht:

Dient vor allen Dingen den jüngeren Teilnehmern dazu, sich an die vielen neuen Eindrücke, Geräusche, Geräte, Instrumente und Möglichkeiten heranzutasten, auszuprobieren und dadurch die Selbstsicherheit zu gewinnen, sich dann auch anderen Mitmusikern zu öffnen.


Gruppenunterricht:

Die Keimzelle einer Band mit Schwerpunktmusikern. Im Gruppenunterricht werden den Teilnehmern alle zur Verfügung stehenden Geräte und Instrumente angeboten, mit und an den Gerätschaften trainiert und somit die Basis geschaffen, lange vor dem regulären Notenunterricht viele Geheimnisse der Musik bereits selbst ausprobiert, trainiert und somit ERLEBT und BEGRIFFEN zu haben.


Egal ob im Einzel- oder Gruppenunterricht.
Wesentliche Bestandteile der 45 Minuten sind:

 

Koordinationstraining
Rhythmustraining

Kommunikation mit den anderen Mitspielern
Emotionen ausprobieren,
zulassen & ertragen
Frustration und Motivation

Gesang und Stimmtraining
Instrument Erfahrungen
Bandprojekte – Bandcoaching - Songwriting

Computer & Studio Equipment kennen lernen und einsetzen
Video & Soundbearbeitung am PC

Vermittlung von technischem Know How im Musik/Stagebereich
und Multimedia PC-Musik & Sequenzer Bereich



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4.  Koordinations- & Rhythmustraining


Sich "richtig" zu bewegen, gerade zu sitzen, und all die anderen schlauen Tipps, kennen nicht nur Rückenschmerzgeplagte Menschen.

Wie ist es dann mit den Schlagzeugern, den Gitarristen, den Keyboardern und weiteren
Musikern, sowie den Computerhockern, die oftmals Stundenlang überhaupt nicht auf den korrekten Wirbelsäulenschutz achten ?

MULTIPLE MIND Unterricht sieht auch das vor:
In gewissen Abständen - das variiert nach Alter und Instrument - sind Pausen angesagt.
Bewegung wird sozusagen verordnet - wenn auch als „Catering“ getarnt.

Viele Übungen beziehen sich auf die Verbindung und Verknüpfung von Armen und Beinen.
Beim Schlagzeug ist es nicht entscheidend wie schnell oder laut man spielen kann.
Das merken die SchülerInnen bereits in der ersten Stunde, wenn es heißt, das linke Bein und die rechte Hand in unterschiedlichen Bewegungsabläufen - Rhythmus - koordinieren zu müssen, will man in der Lage sein, den Rhythmus technisch spielen zu können.

Diese Koordinations - Aufgaben, oft spielerische Lernschritte, erfordern ein hohes Maß an Körperlichkeit und sind gerade deshalb der erste Schritt zu einer nicht mit „Noten“ vermittelbaren Unterrichtsebene, die ganzheitlich an die Instrumente, Geräte und die daraus resultierenden Umsetzungen herangeht.

Mit Händen und Füssen total unterschiedliche, oft gegenläufige „Bewegungen“ zu vollführen, um daraus Musik machen zu können, ist nicht leicht. Das ist teilweise Sport, teilweise sehr anstrengend und frustrierend, weil es halt nicht auf Anhieb klappt und auch solange nicht klappen wird, bis der Körper begriffen hat, was er da nun machen soll.

Deshalb werden die Übungen stufenweise vollzogen, ständig variiert und somit eine „begreifbare“ Vermittlung von Begriffen wie TAKT, RHYTHMUS, TEMPO, …. Also den Begriffen, die sich auch hinter der Notenlehre als schwarze Punkte verbergen…. Trainiert, kombiniert und erlernt.



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5.  Kommunikation mit den anderen Mitspielern Emotionen ausprobieren, zulassen & ertragen


Es recht zu machen JEDERMANN
ist eine Kunst, die niemand kann

Wer gemeinsam aus Instrumenten Köpfen und Körpern Musik & Multimedia hervorholen kann, kann auch miteinander kommunizieren.
So einfach ist das!
Ist das so einfach ?

Eigentlich schon, denn wenn Musik & Multimedia das "Produkt" eines gemeinsamen Lernprozesses auf vielen Ebenen ist, dann bedeutet das den "hörbaren & sehbaren" - Erfolg nicht zuletzt durch das erlebte Lernfeld "Kommunikation"....

Im Laufe eines "Produktionsprozesses" – z.B. einer eigenen CD mit den bis dahin entstandenen, selbst komponierten Musikstücken, passieren viele Situationen, in denen es ohne konstruktive Kritik, damit verbundener Kommunikationsbereitschaft, Team-Situationen, kreativen Schüben und Flauten, Tobsuchtanfällen und Schlafattacken nicht weiter gehen kann.

Jeder kennt es von sich selbst. Es gibt gewisse Tage, an denen nichts so läuft wie sonst....
und das müssen noch nicht einmal schlechte Tage sein!

Durch die Selbstproduzierten Musik und Multimedia Stücke sind die Teilnehmer in der Lage, ihre Anteile so einzubringen, das ein gemeinsames Projekt nicht nur erlernt, reproduziert und dann vorgeführt wird, sondern während des Entstehungsprozesses geschehen die eigentlich Lernschritte, die bei weitem nicht auf Musik & Multimedia beschränkt werden können.
Im Team entwickeln sich die Fragmente eines jeden Teilnehmers zu einem Ganzen „Neuen Stück“, das in dieser Form vorher nicht existierte.
Durch diese Gruppendynamischen Prozesse steuern sich die Teilnehmer selbst in ihrem Schaffensprozess und lernen dabei, anhand der „im Raum vorhandenen Emotionen“ viele Aspekte des Miteinander, die sich in kreativen Ideen aus- und erleben lassen. Als Lehrer, Trainer und Motivator ist demnach hauptsächlich meine Aufgabe die technischen Voraussetzungen kind-, jugend-, und erwachsenengerecht zu vermitteln und die Gruppendynamischen Prozesse zu begleiten und das Konzentrat herauszufiltern.

 


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6.  Frustration und Motivation


Dazu gehören neben den Erfolgserlebnissen auch Frustration und Motivationslöcher. Das ist auch gut so, denn nur dadurch ist die Vermittlung von kreativen Inhalten authentisch und führt darüber hinaus zu Ergebnissen, die nicht nur auf künstlerischem Parkett Bestand haben und nicht zuletzt auch deshalb in gewissen Abständen der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 


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7.  Gesang und Stimmtraining / Instrument Erfahrungen


Die Stimme erheben und senken
es herausbrüllen, schreien oder flüstern
frohlockend, tirilierend oder einfach nur gesprochen..
..


In erster Linie dient unser Stimmorgan der Kommunikation.
Haben wir diese zu beherrschen gelernt, fällt es leicht, sich mitzuteilen.
Wir drücken mittels unseres Stimmorgans auch ganz gezielt und meistens bewusst, manchmal unbewusst, unsere Stimmungen aus.

Da Musik & Multimedia immer etwas mit Stimmungen zu tun hat, liegt es also nahe das Stimmorgan als festen Bestandteil unseres Instrumenten- und Gerätefundus zu betrachten.

Das geschieht entweder in Form von "Mikrofonarbeit" als Sängerin und Sänger, oder aber als Erzähler.
Altersspezifische Angebote spielen dabei eine wesentliche Rolle. Während die jüngeren Teilnehmer sehr Rollen-, und Hörspiel orientiert „Klang-Geschichten“ erfinden, benötigen die älteren Kinder und Jugendlichen bereits das Mikrofon als Sprachrohr.

Erfahrungsgemäß tun sich die eigenen Ohren schwer damit, die eigene Stimme aus Lautsprechern zu hören. Es hört sich eben einfach ganz anders an, als ob wir unsere Stimme "nur" durch unseren eigenen Kopf hören.......

Diese ersten Berührungsängste verfliegen jedoch nach wenigen Augenblicken, so dass die Stimme als Instrument erkannt wird und demnach auch als eigenständiges Instrument zu erkennen ist.
Besonders im Bereich des Selbstbewusstseins lassen sich hier interessante Erfahrungen machen, die das Kind, die Jugendlichen und auch Erwachsene durch den bewussten Umgang mit der Sprache/Stimme erleben können.


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8.  Computer & Studio - Video & Sound am PC


PC´s sind heute so normal und üblich,
dass es nicht sonderlich fremd erscheint,
das PC System mit in die kreative Arbeit einzubeziehen.

Unser Alltagsleben wird durch den Computer nicht unwesentlich beeinflusst. Es Muss ja auch nicht schlecht sein, besonders dann, wenn diese Systeme dazu dienen können, eigene Ideen in diese Welt zu produzieren.
Kinder sind besonders im Umgang mit dem Computer viel unvoreingenommener als wir Erwachsenen. (Als wir Kinder waren, gab es ja auch gerade mal erst Kassettenrekorder.) Kinder und Jugendliche wachsen vollkommen gemeinsam mit der Computerentwicklung auf und haben deshalb weniger Schwierigkeiten sich damit "anzufreunden". Es ist sogar zu beobachten, das Kinder und Jugendliche den Computer als "Spielzeug" betrachten!!

So soll es auch sein, denn wenn die Papas und Mamas am Rechner hocken, was machen die denn dann, wenn Sie nicht gerade damit "arbeiten " müssen.

Nun herrschen aber recht unterschiedliche Vorstellungen zur Definition des Wortes "SPIELEN".

Den 2. Weltkrieg in 3D, die neueste Ballerorgie von diversen "Helden" der Konsolen und PC-Spielgeneration erachte ich als nicht sonderlich kreatives Spiel.
Letztlich kann ich nur auf irgendwelche Ereignisse, die vor mir auf der Mattscheibe rechnergesteuert "passieren" reagieren. Je schneller ich das kann, desto höher steige ich im "Level". Dabei gibt es die ganze Bandbreite an „Unterhaltung“ vom „Putzi Häschen“ bis zur „Mutanten-Schlachtorgie“.
Das Prinzip ist jedoch – auch programmiertechnisch – immer dasselbe.
Nach einem halben Jahr ist das Spiel ausgereizt und die Neue Version kann mich wieder herausfordern..

Bei MULTIPLE MIND werden am Computer die nötigen Programme zur Bild-, Video-, und Soundbearbeitung genutzt, um die "Ergebnisse" der musikalisch-kreativen Auseinandersetzung zu dokumentieren. Gleichzeitig wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, mit dem Computer als Werkzeug zu "arbeiten".

Das ganzheitliche Projekt, also nicht nur das musizieren, sondern auch die Gestaltung von Bühnenbildern, Flyern, Bilder- und Fotobüchern, CD Layout Gestaltung etc. sind so durch die TeilnehmerInnen ein gutes Werkfeld für kreative Momente.


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9.  Vermittlung von technischem Know How im Musik/Stagebereich und Multimedia PC-Musik & Sequenzer Bereich


Um die "Ereignisse" dokumentieren zu können, nutzen wir bei MULTIPLE MIND die Verbindungsmöglichkeiten zwischen Instrument,
Computer und den vielen Multimedia Möglichkeiten.
Während dieser Arbeiten aus den Bereichen:

Bild und Fotobearbeitung
Scannen von Vorlagen
Bearbeitung der Sound-Aufnhamen im PC & 32 Spur Digital Studio
Herstellung der jeweiligen Datenträger.

Das diese Arbeiten ineinander überfließen zeigt sich, wie sehr kreative Mittel keine technische Hürde darstellen müssen. Wer auf der Bühne steht kann - zumindest am Anfang der Karriere - nicht erwarten, eine ROWDY-& TECHNIKER CREW um sich herum zu haben, die alle anfallenden Arbeiten erledigt.
Auch das gehört zu MULTIPLE MIND:

Wer weiß, wie der LIVE Sound entsteht, kann auch mitreden und mitmachen.
Das die zusätzlichen Applikationen selbst im kreativen Prozess eingebunden sind, wie z.B. CD-Cover Gestaltung, Musikmärchen, Flyer, Sound & Licht bei LIVE Events und viele weitere Dinge des alltäglichen Multimedia Gebrauches, basiert auf der Feststellung, das die Teilnehmer ein großes Bedürfnis an Information mitbringen. Da der Gerätepark stets anwesend ist, bietet es sich deshalb an, deren Nutzung und Wirkung von Beginn an als großes Lernfeld einzubeziehen.

Bei den MULTIPLE MIND Live Events werden einige Teilnehmer auch in die peripheren Arbeiten wie Licht & Sound, Computertechnik (Beamer, Lichtprogrammierung/Mischpulttechnik) einbezogen.

Das macht nicht nur Spass sondern bildet den „Musiker“ auch in technischen Dingen zusätzlich aus.


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10. Musik


Bereits unser allererster Herzschlag bedeutet
ein Leben voller Rhythmus,
Geräuschen, Tönen, Klängen und Melodien.

MULTIPLE MIND versucht den Kindern und Jugendlichen die Musik als ein "Prinzipielles & existenzielles Gut" näher zu bringen - nachvollziehbar zu machen.
Im Vordergrund steht nicht das Lernen von Noten und Instrumenten, sondern vielmehr die individuelle Auseinandersetzung mit den Instrumenten und der Spaß am kreativen entdecken.

Wer völlig Wertfrei, am kreativen Erfolg orientiert mit den Instrumenten experimentiert, wird intuitiv Noten lernen, weil das Gefühl für die Wertigkeit und Zeitskalen in der Notenwelt bereits durch die erlebte & gefühlte - somit "begriffene" Musik nachempfunden werden kann.

Der Weg zur Musik öffnet sich den Teilnehmern durch schrittweise Hinführung zum instrumentalen Spiel an den diversen Instrumenten. Dabei wird größter Wert auf die individuellen Bedürfnisse gelegt und gezielt gefördert, unterstützt und motiviert.

MULTIPLE MIND reproduziert oder rezitiert keine „vorhandenen“ Musikstücke.
Die Teilnehmer lassen durch ihre erfolgten Lernschritte Musik gemeinsam entstehen.
Diese Gruppendynamischen Ansatzpunkte bewegen sich deshalb nicht ausschließlich auf dem rein instrumentellen-musikalischen Gebiet, sondern ermöglichen einen ganzheitlichen Einblick in die Welt der Musik, die nicht nur aus Tönen besteht, sondern auch aus viel Technik und Erfordernissen, die ein harmonisches Miteinader musizieren erst ermöglichen.

Basierend auf der „Neugier“ erfahren die Teilnehmer so vielmehr über Musik und die Zusammenhänge, als z.B. in den Medien präsentiert wird.

Beispiele wie Vollplayback in Fernsehshows, Nutzung des Computers zur Soundgestaltung, Bühnenaufbau, Klang und Geräusche, unsere Wahrnehmungssinne etc., fließen so in die musikalische Arbeit mit ein.

Durch die Selbstkomponierten Musikstücke sind wir zudem in der Lage Konzerte zu veranstalten und so auch den LIVE Bereich mit all seinen Anforderungen, Emotionen und technischen Aspekten kennen und erleben zu lernen.


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11. Multimedia


Multimedia ist das Meer der Möglichkeiten,
Ideen wahr werden zu lassen...

Ein halbwegs neuer Computer ist heute in der Lage, in einem Gerät viele Dinge zu machen, für die man noch vor 5-10 Jahren einen riesigen "Fuhrpark" an Geräten brauchte, um die Ideen wahr werden lassen zu können.
Natürlich sind die Computer nicht stabiler geworden, aber es haben sich viele Dinge einander genähert, sind auf Tuchfühlung gegangen oder sogar richtig miteinander verschmolzen - und deshalb leichter und intuitiver zu nutzen.

So genannte "Volkscomputer" bieten heute die volle Vielfalt an multimedialen Möglichkeiten. Bildbearbeitung, Foto & Video, Sound und Grafik, Textverarbeitung, Fernsehen, Internet und all das mittlerweile sogar ganz ohne Kabelsalat per Funk im ganzen Haus zugänglich.

Schreiben
Malen
Lesen
Filmen
Musizieren
Animieren
Retuschieren
Digitalisieren
Scannen
Drucken
Brennen
Verwalten
Dokumentieren
Kommunizieren


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12. Bandcoaching

MULTIPLE MIND betreut auch Bands, oder Musikerinnen und Musiker die eine Band sind oder werden wollen. Basis des Band-Coaching ist die Tatsache, das Kommunikation ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Gruppierung darstellt.

Das gilt auch im Bereich der Medien umso mehr, als das die verscheidenen Ansprüche, Leistungsstände, Ideen und Vorlieben sowie das technische Know-How bei "kreativen Menschen" immer etwas mehr "Hingabe" fordert.

In den Kernbereichen Komposition, Performance, Text und Medien sowie marketing und PR dient das "Musik machen" als Bindeglied zwischen den diversen Erfahrungen, Ansprüchen und Realitäten der jeweiligen Band.



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13. Wer macht das ?


MULTIPLE MIND wurde 2003 gegründet.

Der Gründer, Michael Siebert, Jahrgang 64 ist Vater von drei Söhnen und verdient den Lebensunterhalt u.A. als selbständiger Medien-Produzent.
Grafik, WWW, Video, DTP und Audio sind die Bereiche, die als Dienstleistung angeboten werden.

Darüber hinaus wird in medienpädagogischen Seminaren, Workshops und Training das MULTIPLE MIND Konzept auf die Erwachsenen Ebene justiert, sodaß gerade im pädagogischen Bereich eine Vielzahl an Angeboten individuell auf das Klientel, die Einrichtung oder die Gruppe durchgeführt werden kann.



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