MULTIPLE MIND Konzept
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1.
MULTIPLE MIND - Was ist das ?!
2. MULTIPLE MIND - der Anfang
3. UNTERRICHT
4. Koordinations- & Rhythmustraining
5. Kommunikation mit den anderen Mitspielern Emotionen
ausprobieren, zulassen & ertragen
6. Frustration und Motivation
7. Gesang und Stimmtraining / Instrument Erfahrungen
8. Computer & Studio - Video & Sound am PC
9. Vermittlung von technischem Know How im Musik/Stagebereich
und Multimedia PC-Musik & Sequenzer Bereich
10. Musik
11. Multimedia
12. Bandprojekte
13. Wer macht Das ?
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1.
MULTIPLE MIND - Was ist das ?!
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Wörtlich übersetzen könnte man MULTIPLE MIND am besten
mit
"vielfältiger Geist", mehrfache Begabungen , zulassen &
ausprobieren.
Wie auch immer man es übersetzen mag:
Inhaltlich werden
Erfahrungen mit Musik, Instrumenten, dem Multimedia - PC sowie Foto, Video,
und Audioanwendungen gesammelt. Durch den direkten Kontakt, ohne "schulischen
Druck", stehen Kreativitätsförderung, Motivationstraining,
gruppendynamische Prozesse, Frustrationstoleranz und der teamorientierte
Umgang mit den „ausgelösten“ vielfältigen Emotionen
im Vordergrund.
MULTIPLE
MIND wurde im Jahr 2004 von Michael Siebert gegründet und dient dazu,
nicht nur jungen Menschen den Zugang zu den "neuen Medien" näherzubringen,
zu lernen und zu begleiten. Nach langjähriger Tätigkeit in einer
großen Jugendhilfeeinrichtung wagte der Gründer den Sprung
in die Selbstständigkeit und arbeitet seitdem als freier Multimediaproduzent.
Durch die berufliche Vorgeschichte wurde MULTIPLE MIND sozusagen als Verschmelzung
von pädagogischen Anspruch und medialer Kreativität ins Leben
gerufen.
In einem professionell
ausgestatteten Musik & Multimediastudio entstehen so Musik, Videos,
CD´s, DVD, Hörspiele, Texte, Bilder und jede Menge an gruppendynamischen
Prozessen, deren Basis die Selbstfindung im kreativen Schaffen ist.
Musik
& Multimedia hat immer mit Emotionen zu tun !
Sie
sind es, die uns den Zugang zur Musik und deren "Auswirkungen"
erleben lassen.
Dur und Moll seien da nur als Fixpunkte erwähnt, wie Musik unser
(Gefühls)leben beeinflusst.
Diese
Emotionen gilt es zu wecken und zu fördern, ohne primäres "mathematisches
Notenlernen". Vorbehaltlos, frei und mit kindlicher/jugendlicher
Neugier, Entdeckergeist und Spaß ohne Lerndruck in die Welt der
Klänge, Töne, Bilder und Multimedia Technik einzutauchen, ermöglicht
den Teilnehmern aus den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der „Neuen
Medien“ individuelle Aspekte zu einem kreativen Prozess verschmelzen
zu lassen.
Ein wesentlicher
Bestandteil des Konzeptes ist auch das soziale Engagement. Wer eigene
Ideen musisch, kreativ in diese Welt setzt hat auch ein Gespür dafür,
was "ab geht" - nicht nur bei uns im kleinen Umfeld, sondern
vielmehr auch im globalen Kontext.
Durch die Ehrenamtliche Mitarbeit im L.U.C.Y. Hilfswerk
- Bildung für Kinder e.V. besteht eine enge Verbindung und
viele Möglichkeiten die kreativen Ergebnisse für soziale Zwecke
einzusetzen. So wurde zum Beispiel nach dem Tsunami für einen Schulneubau
im Südindien eine CD in Eigenproduktion veröffentlicht, deren
Erlös dem Projekt zu Gute kommt.
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2.
MULTIPLE MIND - der Anfang
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Im
November 2003 haben mein damals 6 jähriger Sohn Leo Eliah und ich
uns von einem Bekannten ein Schlagzeug leihen können. Unser Traum
- von einem Musikkeller, indem man alles an Instrumenten hat, was man
für eine Band braucht, wurde somit realisiert. Nachdem aber das geliehene
Schlagzeug verkauft werden sollte, haben wir uns ein Eigenes und Neues
gekauft, da wir unseren Traum so leicht nicht platzen lassen wollten.
Dann hörten Leo´s Freunde und Schulkollegen von unserem Traum
- und schwups, haben wir eine Musik & Multimediaschule gegründet
.....
Jetzt,
im Jahr 2012, sind über 25 Jungen und Mädchen sowie
Erwachsene dabei, in die Welt der selbst gemachten Töne, Klänge,
Bilder und Geschichten einzutauchen, den Computer als kreatives Werkzeug
zu benutzen und darüber hinaus vieles über Gemeinsamkeit, Spaß
und Erfolgserlebnisse herauszufinden und auszuprobieren.
Wer bei MULTIPLE MIND Musik & Multimedia mitmacht, der braucht vor
allen Dingen eines:
Mut
- sich selber gegenüber aber auch den Anderen
Spaß - Weil man ohne Spaß nicht so richtig kreativ sein kann
Sinn
und Zweck des MULTIPLE MIND Konzeptes ist nicht die Vermittlung von musikalisch
– kreativen und medialen Einheiten nach dem „Notendruckkonzept“.
Ziel ist die Entdeckung der Eigenen Ideen und deren Umsetzung in musisch-kreative
Prozesse, deren Endprodukte nicht reproduziert sind, sondern durch die
individuellen Möglichkeiten selbst entwickelt wurden.
So, wie ein Kleinkind zunächst die Sprache lernt, und dann das schreiben, wird sich bei MULTIPLE MIND an das "lernen" von Instrumenten,
Geräten und dem miteinander kommunizieren herangetastet. Dadurch erleben die Teilnehmer
eine Form von „Selbsterfahrung durch selbermachen“, die im
schulischen Lernbereich oftmals nicht zum Tragen kommen kann.
So
einfach ist das....
Seit April 2005 ist das Konzept nicht zuletzt durch die angemieteten Räumlichkeiten
im Berufsausbildungszentrum des Christophorus Jugendwerk Oberrimsingen
in einer Form ausgebaut worden, das mittlerweile auch die Produktion von
professionellen CDs mittels eines 32 Spur Digitalstudios möglich
geworden ist.
Ein wesentlicher Bestandteil MULTIPLE MIND`s ist auch die Präsentation
der kreativen Prozesse in Form von Auftritten und Live-Konzerten, bei
denen das gemeinsam produzierte kreative Material der Öffentlichkeit
präsentiert und gleichzeitig die „Hemmschwellen“ der
Teilnehmer erfahren und ausprobiert werden können.
Es verlangt schon
Mut und Selbstbewusstsein, als 6 jähriger vor 300 Menschen ein Mikrofon
oder ein Instrument in die Hand zu nehmen und selbstkomponierte Songs
zu singen und zu spielen….
Damit das Erfolgserlebnis
nicht ausbleibt (Übung macht den Meister) findet in den MULTIPLE
MIND Stunden, im Einzel und Gruppenunterricht eine individuelle aber teamorientierte
Auseinandersetzung mit den „Begleiterscheinungen“ der kreativen
Prozesse statt.
Frustration,
Motivation, Kommunikation sind dabei ebenso wichtige Aspekte
wie die musikalische – medialen Erfahrungen.
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3.
UNTERRICHT
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Einzelunterricht:
Dient
vor allen Dingen den jüngeren Teilnehmern dazu, sich an die vielen
neuen Eindrücke, Geräusche, Geräte, Instrumente und Möglichkeiten
heranzutasten, auszuprobieren und dadurch die Selbstsicherheit zu gewinnen,
sich dann auch anderen Mitmusikern zu öffnen.
Gruppenunterricht:
Die
Keimzelle einer Band mit Schwerpunktmusikern. Im Gruppenunterricht werden
den Teilnehmern alle zur Verfügung stehenden Geräte und Instrumente
angeboten, mit und an den Gerätschaften trainiert und somit die Basis
geschaffen, lange vor dem regulären Notenunterricht viele Geheimnisse
der Musik bereits selbst ausprobiert, trainiert und somit ERLEBT und BEGRIFFEN
zu haben.
Egal ob im Einzel- oder Gruppenunterricht.
Wesentliche Bestandteile der 45 Minuten sind:
Koordinationstraining
Rhythmustraining
Kommunikation
mit den anderen Mitspielern
Emotionen ausprobieren,
zulassen & ertragen
Frustration und Motivation
Gesang
und Stimmtraining
Instrument Erfahrungen
Bandprojekte – Bandcoaching - Songwriting
Computer
& Studio Equipment kennen lernen und einsetzen
Video & Soundbearbeitung am PC
Vermittlung
von technischem Know How im Musik/Stagebereich
und Multimedia PC-Musik & Sequenzer Bereich
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4.
Koordinations- & Rhythmustraining
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Sich "richtig" zu bewegen, gerade zu sitzen, und all die anderen
schlauen Tipps, kennen nicht nur Rückenschmerzgeplagte Menschen.
Wie
ist es dann mit den Schlagzeugern, den Gitarristen, den Keyboardern und
weiteren
Musikern, sowie den Computerhockern, die oftmals Stundenlang überhaupt
nicht auf den korrekten Wirbelsäulenschutz achten ?
MULTIPLE
MIND Unterricht sieht auch das vor:
In gewissen Abständen - das variiert nach Alter und Instrument -
sind Pausen angesagt.
Bewegung wird sozusagen verordnet - wenn auch als „Catering“
getarnt.
Viele
Übungen beziehen sich auf die Verbindung und Verknüpfung von
Armen und Beinen.
Beim Schlagzeug ist es nicht entscheidend wie schnell oder laut man spielen
kann.
Das merken die SchülerInnen bereits in der ersten Stunde, wenn es
heißt, das linke Bein und die rechte Hand in unterschiedlichen Bewegungsabläufen
- Rhythmus - koordinieren zu müssen, will man in der Lage sein, den
Rhythmus technisch spielen zu können.
Diese
Koordinations - Aufgaben, oft spielerische Lernschritte, erfordern ein
hohes Maß an Körperlichkeit und sind gerade deshalb der erste
Schritt zu einer nicht mit „Noten“ vermittelbaren Unterrichtsebene,
die ganzheitlich an die Instrumente, Geräte und die daraus resultierenden
Umsetzungen herangeht.
Mit
Händen und Füssen total unterschiedliche, oft gegenläufige
„Bewegungen“ zu vollführen, um daraus Musik machen zu
können, ist nicht leicht. Das ist teilweise Sport, teilweise sehr
anstrengend und frustrierend, weil es halt nicht auf Anhieb klappt und
auch solange nicht klappen wird, bis der Körper begriffen hat, was
er da nun machen soll.
Deshalb werden die Übungen stufenweise vollzogen, ständig variiert
und somit eine „begreifbare“ Vermittlung von Begriffen wie
TAKT, RHYTHMUS, TEMPO, …. Also den Begriffen, die sich auch hinter
der Notenlehre als schwarze Punkte verbergen…. Trainiert, kombiniert
und erlernt.
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5.
Kommunikation mit den anderen Mitspielern Emotionen ausprobieren, zulassen
& ertragen
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Es recht zu machen JEDERMANN
ist eine Kunst, die niemand kann
Wer gemeinsam aus
Instrumenten Köpfen und Körpern Musik & Multimedia hervorholen
kann, kann auch miteinander kommunizieren.
So einfach ist das!
Ist das so einfach ?
Eigentlich schon,
denn wenn Musik & Multimedia das "Produkt" eines gemeinsamen
Lernprozesses auf vielen Ebenen ist, dann bedeutet das den "hörbaren
& sehbaren" - Erfolg nicht zuletzt durch das erlebte Lernfeld
"Kommunikation"....
Im Laufe eines "Produktionsprozesses"
– z.B. einer eigenen CD mit den bis dahin entstandenen, selbst
komponierten Musikstücken, passieren viele Situationen, in denen
es ohne konstruktive Kritik, damit verbundener Kommunikationsbereitschaft,
Team-Situationen, kreativen Schüben und Flauten, Tobsuchtanfällen
und Schlafattacken nicht weiter gehen kann.
Jeder kennt es von
sich selbst. Es gibt gewisse Tage, an denen nichts so läuft wie
sonst....
und das müssen noch nicht einmal schlechte Tage sein!
Durch die Selbstproduzierten
Musik und Multimedia Stücke sind die Teilnehmer in der Lage, ihre
Anteile so einzubringen, das ein gemeinsames Projekt nicht nur erlernt,
reproduziert und dann vorgeführt wird, sondern während des
Entstehungsprozesses geschehen die eigentlich Lernschritte, die bei
weitem nicht auf Musik & Multimedia beschränkt werden können.
Im Team entwickeln sich die Fragmente eines jeden Teilnehmers zu einem
Ganzen „Neuen Stück“, das in dieser Form vorher nicht
existierte.
Durch diese Gruppendynamischen Prozesse steuern sich die Teilnehmer
selbst in ihrem Schaffensprozess und lernen dabei, anhand der „im
Raum vorhandenen Emotionen“ viele Aspekte des Miteinander, die
sich in kreativen Ideen aus- und erleben lassen. Als Lehrer, Trainer
und Motivator ist demnach hauptsächlich meine Aufgabe die technischen
Voraussetzungen kind-, jugend-, und erwachsenengerecht zu vermitteln
und die Gruppendynamischen Prozesse zu begleiten und das Konzentrat
herauszufiltern.
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6.
Frustration und Motivation
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Dazu gehören
neben den Erfolgserlebnissen auch Frustration und Motivationslöcher.
Das ist auch gut so, denn nur dadurch ist die Vermittlung von kreativen
Inhalten authentisch und führt darüber hinaus zu Ergebnissen,
die nicht nur auf künstlerischem Parkett Bestand haben und nicht
zuletzt auch deshalb in gewissen Abständen der Öffentlichkeit
präsentiert werden.
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7.
Gesang und Stimmtraining / Instrument Erfahrungen
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Die Stimme erheben und senken
es herausbrüllen, schreien oder flüstern
frohlockend, tirilierend oder einfach nur gesprochen....
In
erster Linie dient unser Stimmorgan der Kommunikation.
Haben wir diese zu beherrschen gelernt, fällt es leicht, sich mitzuteilen.
Wir drücken mittels unseres Stimmorgans auch ganz gezielt und meistens
bewusst, manchmal unbewusst, unsere Stimmungen aus.
Da
Musik & Multimedia immer etwas mit Stimmungen zu tun hat, liegt es
also nahe das Stimmorgan als festen Bestandteil unseres Instrumenten-
und Gerätefundus zu betrachten.
Das
geschieht entweder in Form von "Mikrofonarbeit" als Sängerin
und Sänger, oder aber als Erzähler.
Altersspezifische Angebote spielen dabei eine wesentliche Rolle. Während
die jüngeren Teilnehmer sehr Rollen-, und Hörspiel orientiert
„Klang-Geschichten“ erfinden, benötigen die älteren
Kinder und Jugendlichen bereits das Mikrofon als Sprachrohr.
Erfahrungsgemäß
tun sich die eigenen Ohren schwer damit, die eigene Stimme aus Lautsprechern
zu hören. Es hört sich eben einfach ganz anders an, als ob wir
unsere Stimme "nur" durch unseren eigenen Kopf hören.......
Diese
ersten Berührungsängste verfliegen jedoch nach wenigen Augenblicken,
so dass die Stimme als Instrument erkannt wird und demnach auch als eigenständiges
Instrument zu erkennen ist.
Besonders im Bereich des Selbstbewusstseins lassen sich hier interessante
Erfahrungen machen, die das Kind, die Jugendlichen und auch Erwachsene
durch den bewussten Umgang mit der Sprache/Stimme erleben können.
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8.
Computer & Studio - Video & Sound am PC
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PC´s sind heute so normal und üblich,
dass es nicht sonderlich fremd erscheint,
das PC System mit in die kreative Arbeit einzubeziehen.
Unser Alltagsleben wird durch den Computer nicht unwesentlich beeinflusst.
Es Muss ja auch nicht schlecht sein, besonders dann, wenn diese Systeme
dazu dienen können, eigene Ideen in diese Welt zu produzieren.
Kinder sind besonders im Umgang mit dem Computer viel unvoreingenommener
als wir Erwachsenen. (Als wir Kinder waren, gab es ja auch gerade mal
erst Kassettenrekorder.) Kinder
und Jugendliche wachsen vollkommen gemeinsam mit der Computerentwicklung
auf und haben deshalb weniger Schwierigkeiten sich damit "anzufreunden".
Es ist sogar zu beobachten, das Kinder und Jugendliche den Computer als
"Spielzeug" betrachten!!
So
soll es auch sein, denn wenn die Papas und Mamas am Rechner hocken, was
machen die denn dann, wenn Sie nicht gerade damit "arbeiten "
müssen.
Nun
herrschen aber recht unterschiedliche Vorstellungen zur Definition des
Wortes "SPIELEN".
Den
2. Weltkrieg in 3D, die neueste Ballerorgie von diversen "Helden"
der Konsolen und PC-Spielgeneration erachte ich als nicht sonderlich kreatives
Spiel.
Letztlich kann ich nur auf irgendwelche Ereignisse, die vor mir auf der
Mattscheibe rechnergesteuert "passieren" reagieren. Je schneller
ich das kann, desto höher steige ich im "Level". Dabei
gibt es die ganze Bandbreite an „Unterhaltung“ vom „Putzi
Häschen“ bis zur „Mutanten-Schlachtorgie“.
Das Prinzip ist jedoch – auch programmiertechnisch – immer
dasselbe.
Nach einem halben Jahr ist das Spiel ausgereizt und die Neue Version kann
mich wieder herausfordern..
Bei
MULTIPLE MIND werden am Computer die nötigen Programme zur Bild-,
Video-, und Soundbearbeitung genutzt, um die "Ergebnisse" der
musikalisch-kreativen Auseinandersetzung zu dokumentieren. Gleichzeitig
wird den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, mit dem
Computer als Werkzeug zu "arbeiten".
Das
ganzheitliche Projekt, also nicht nur das musizieren, sondern auch die
Gestaltung von Bühnenbildern, Flyern, Bilder- und Fotobüchern,
CD Layout Gestaltung etc. sind so durch die TeilnehmerInnen ein gutes
Werkfeld für kreative Momente.
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9.
Vermittlung von technischem Know How im Musik/Stagebereich und Multimedia
PC-Musik & Sequenzer Bereich
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Um die "Ereignisse" dokumentieren zu können, nutzen wir
bei MULTIPLE MIND die Verbindungsmöglichkeiten zwischen Instrument,
Computer und den vielen Multimedia Möglichkeiten.
Während dieser Arbeiten aus den Bereichen:
Bild
und Fotobearbeitung
Scannen von Vorlagen
Bearbeitung der Sound-Aufnhamen im PC & 32 Spur Digital Studio
Herstellung der jeweiligen Datenträger.
Das
diese Arbeiten ineinander überfließen zeigt sich, wie sehr
kreative Mittel keine technische Hürde darstellen müssen. Wer
auf der Bühne steht kann - zumindest am Anfang der Karriere - nicht
erwarten, eine ROWDY-& TECHNIKER CREW um sich herum zu haben, die
alle anfallenden Arbeiten erledigt.
Auch das gehört zu MULTIPLE MIND:
Wer
weiß, wie der LIVE Sound entsteht, kann auch mitreden und mitmachen.
Das die zusätzlichen Applikationen selbst im kreativen Prozess eingebunden
sind, wie z.B. CD-Cover Gestaltung, Musikmärchen, Flyer, Sound &
Licht bei LIVE Events und viele weitere Dinge des alltäglichen Multimedia
Gebrauches, basiert auf der Feststellung, das die Teilnehmer ein großes
Bedürfnis an Information mitbringen. Da der Gerätepark stets
anwesend ist, bietet es sich deshalb an, deren Nutzung und Wirkung von
Beginn an als großes Lernfeld einzubeziehen.
Bei den MULTIPLE MIND Live Events werden einige Teilnehmer auch in die
peripheren Arbeiten wie Licht & Sound, Computertechnik (Beamer, Lichtprogrammierung/Mischpulttechnik)
einbezogen.
Das macht nicht nur
Spass sondern bildet den „Musiker“ auch in technischen Dingen
zusätzlich aus.
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10.
Musik
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Bereits unser allererster Herzschlag bedeutet
ein Leben voller Rhythmus,
Geräuschen, Tönen, Klängen und Melodien.
MULTIPLE
MIND versucht den Kindern und Jugendlichen die Musik als ein "Prinzipielles
& existenzielles Gut" näher zu bringen - nachvollziehbar
zu machen.
Im Vordergrund steht nicht das Lernen von Noten und Instrumenten, sondern
vielmehr die individuelle Auseinandersetzung mit den Instrumenten und
der Spaß am kreativen entdecken.
Wer
völlig Wertfrei, am kreativen Erfolg orientiert mit den Instrumenten
experimentiert, wird intuitiv Noten lernen, weil das Gefühl für
die Wertigkeit und Zeitskalen in der Notenwelt bereits durch die erlebte
& gefühlte - somit "begriffene" Musik nachempfunden
werden kann.
Der
Weg zur Musik öffnet sich den Teilnehmern durch schrittweise Hinführung
zum instrumentalen Spiel an den diversen Instrumenten. Dabei wird größter
Wert auf die individuellen Bedürfnisse gelegt und gezielt gefördert,
unterstützt und motiviert.
MULTIPLE
MIND reproduziert oder rezitiert keine „vorhandenen“ Musikstücke.
Die Teilnehmer lassen durch ihre erfolgten Lernschritte Musik gemeinsam
entstehen.
Diese Gruppendynamischen Ansatzpunkte bewegen sich deshalb nicht ausschließlich
auf dem rein instrumentellen-musikalischen Gebiet, sondern ermöglichen
einen ganzheitlichen Einblick in die Welt der Musik, die nicht nur aus
Tönen besteht, sondern auch aus viel Technik und Erfordernissen,
die ein harmonisches Miteinader musizieren erst ermöglichen.
Basierend
auf der „Neugier“ erfahren die Teilnehmer so vielmehr über
Musik und die Zusammenhänge, als z.B. in den Medien präsentiert
wird.
Beispiele
wie Vollplayback in Fernsehshows, Nutzung des Computers zur Soundgestaltung,
Bühnenaufbau, Klang und Geräusche, unsere Wahrnehmungssinne
etc., fließen so in die musikalische Arbeit mit ein.
Durch
die Selbstkomponierten Musikstücke sind wir zudem in der Lage Konzerte
zu veranstalten und so auch den LIVE Bereich mit all seinen Anforderungen,
Emotionen und technischen Aspekten kennen und erleben zu lernen.
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11.
Multimedia
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Multimedia ist das Meer der Möglichkeiten,
Ideen wahr werden zu lassen...
Ein
halbwegs neuer Computer ist heute in der Lage, in einem Gerät viele
Dinge zu machen, für die man noch vor 5-10 Jahren einen riesigen
"Fuhrpark" an Geräten brauchte, um die Ideen wahr werden
lassen zu können.
Natürlich sind die Computer nicht stabiler geworden, aber es haben
sich viele Dinge einander genähert, sind auf Tuchfühlung gegangen
oder sogar richtig miteinander verschmolzen - und deshalb leichter und
intuitiver zu nutzen.
So
genannte "Volkscomputer" bieten heute die volle Vielfalt an
multimedialen Möglichkeiten. Bildbearbeitung, Foto & Video, Sound
und Grafik, Textverarbeitung, Fernsehen, Internet und all das mittlerweile
sogar ganz ohne Kabelsalat per Funk im ganzen Haus zugänglich.
Schreiben
Malen
Lesen
Filmen
Musizieren
Animieren
Retuschieren
Digitalisieren
Scannen
Drucken
Brennen
Verwalten
Dokumentieren
Kommunizieren
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12.
Bandcoaching
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MULTIPLE MIND betreut
auch Bands, oder Musikerinnen und Musiker die eine Band sind oder werden
wollen. Basis des Band-Coaching ist die Tatsache, das Kommunikation ein
wesentlicher Bestandteil einer jeden Gruppierung darstellt.
Das gilt auch im Bereich der Medien umso mehr, als das die verscheidenen
Ansprüche, Leistungsstände, Ideen und Vorlieben sowie das technische
Know-How bei "kreativen Menschen" immer etwas mehr "Hingabe"
fordert.
In den Kernbereichen Komposition, Performance, Text und Medien sowie marketing
und PR dient das "Musik machen" als Bindeglied zwischen den
diversen Erfahrungen, Ansprüchen und Realitäten der jeweiligen
Band.
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13.
Wer macht das ?
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MULTIPLE MIND wurde
2003 gegründet.
Der Gründer, Michael Siebert, Jahrgang 64 ist Vater von drei Söhnen und verdient
den Lebensunterhalt u.A. als selbständiger Medien-Produzent.
Grafik, WWW, Video, DTP und Audio sind die Bereiche, die als Dienstleistung
angeboten werden.
Darüber hinaus wird in medienpädagogischen Seminaren, Workshops
und Training das MULTIPLE MIND Konzept auf die Erwachsenen Ebene justiert,
sodaß gerade im pädagogischen Bereich eine Vielzahl an Angeboten
individuell auf das Klientel, die Einrichtung oder die Gruppe durchgeführt
werden kann.
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